Die Provinz will mit dem 1.000-Jugendplan den Jugendlichen mit Problemen helfen und so die Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen. Es geht um Jugendliche, die motiviert sind zu arbeiten und physisch dazu in der Lage sind, aber durch verschiedene Probleme ihre Ausbildung vorzeitig beendet haben und nicht arbeiten können. Um vorzubeugen, dass diese Jugendlichen Langzeitarbeitslose werden und außerhalb der Gesellschaft stehen, investiert die Provinz Overijssel in Arbeitsplätzen. Arbeitgeber, die einem Jugendlichen einen Arbeitsplatz bieten, erhalten als Entgegenkommen maximal zehntausend Euro. Sie sind verpflichtet die Jungendlichen zu begleiten und Schulungsmöglichkeiten zu bieten.
Mit geringem Risiko Menschen Arbeit geben
Wecovi-Geschäftsführer Hans Paul Visscher berichtet, das Wecovi schon früher vergleichbare Projekte ergriffen hat, woraus bis heute Mitarbeiter bei dem Betrieb im festen Arbeitsverhältnis stehen. "Über den 1.000-Jugendplan beginnt in Kürze ein Mitarbeiter im Magazin. Demnächst kommt eventuell noch ein Jugendlicher in der Produktionsabteilung dazu. Mit Hilfe dieses Planes haben die Arbeitgeber die Möglichkeit mit geringem Risiko Menschen Arbeit zu geben. Das ist für beide Parteien positiv. Sicher auf diesem unsicheren Markt. Diese Initiative aus der Provinz regt Betriebe an, schneller jemanden einzustellen."
Eine Lösung für Anschluss auf dem Arbeitsmarkt
Als Arbeitgeber haben wir auch eine besondere Verantwortung für die Gesellschaft, findet Hans Paul Visscher. "Wir können ignorieren, dass Menschen keinen Anschluss auf dem Arbeitsmarkt finden, aber wir können auch miteinander darauf hinwirken eine Lösung zu finden. Ich denke, da sind wir letztendlich alle in die Pflicht genommen."